Das Institut für nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung (INER)

2011 wurde das INER von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als unabhängiges Forschungsinstitut gegründet. Unser zentrales Anliegen ist es, den Weg zu einer nachhaltigen Energie- und Ressourcennutzung durch fundierte Forschung und fachliche Expertise zu fördern. Wir liefern Beiträge zu Fragestellungen auf den Gebieten der Umwelt- und Sozialverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und zu rechtlichen und planungswissenschaftlichen Aspekten. Unsere Stärke liegt in der interdisziplinären Bearbeitung querschnittsorientierter Themen. Das INER beschäftigt Wissenschaftler/innen verschiedener Fachdisziplinen. Hinzu kommen studentische Mitarbeiter/innen und Praktikanten. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch projektgebundene Mittel der öffentlichen Hand.

Schwerpunkte

Der Schwerpunkt der Arbeit von INER liegt auf dem Gebiet der nachhaltigen Energie- und Ressourcennutzung. Es werden Lösungsansätze zu Fragen des Aufbaus nachhaltiger Energieversorgungsstrukturen und Ressourcennutzung sowie zu Fragen des Klimawandels entwickelt. Wir arbeiten an der Konkretisierung des Leitbildes der Nachhaltigen Entwicklung im Spannungsverhältnis zwischen Umwelt, Wirtschaft und gesellschaftlichen Ansprüchen.

Unverzichtbar für eine nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung ist aus unserer Sicht eine Wirtschafts- und Lebensweise, die nicht nur die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, sondern gewährleistet, dass die natürlichen Lebensgrundlagen langfristig gesichert sind und auch künftige Generationen Energie und Ressourcen nutzen können.

Die politische und gesellschaftliche Entscheidung, die Energieversorgung künftig überwiegend aus erneuerbaren Quellen zu decken, ist für dieses Ziel wesentlich. Zugleich ist ein effizienter und achtsamer Umgang mit knappen Ressourcen wie Energie, Rohstoffen und der Ressource Umwelt erforderlich. Produkte und Dienstleistungen müssen mit möglichst geringem Verbrauch natürlicher Ressourcen hergestellt und erbracht werden.

Wichtiger Bestandteil ist dabei, innovative und zielführende Handlungsoptionen zu entwickeln, Hemmnisse zu überwinden, interdisziplinär zu denken und einen gesellschaftlichen Diskurs zu führen. Entscheidungs- und Planungsprozesse sollten möglichst transparent und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgen, um die die Akzeptanz der Entscheidungen zu erhöhen.